Samstag, 22. August 2015

Erster weltweiter Primordial Sound Meditation Onlinekurs am 17. September 2015


Am 17. September 2015 soll es den 1. Primordial Sound Meditation Onlinekurs geben, bei dem jeder Teilnehmer - auch online - sein persönlicheres Mantra erhalten kann.
Deepak Chopra, Roger Gabriel und Sarah Harvey haben das groß angelegte Projekt gründlich vorbereitet. Deepak Chopra hat aus diesem Anlass – wohl aus der Erfahrung von seinen seit einigen Jahren angebotenen online Meditationen – die von ihm bisher gelehrte Anleitung wesentlich stärker differenziert und reglementiert als bisher. 
Das neue Anleitungsverfahren nimmt den Schüler, und das muss vermutlich online auch so sein, wesentlich dichter „an die Hand“ als bisher. 
Geführte Meditationen, meist mit einem vorgegebenen Inhalt oder einer bestimmt Zielrichtung, sind eine brauchbare Reflektionshilfe, haben für mich persönlich aber mit Meditation nur dann etwas zu tun, wenn nach oder zwischen den inhaltlichen Anregungen genügend Zeit bleibt, in der Stille zu verweilen. Inzwischen gibt es hunderte von Gratisanleitungen – meist in englischer Sprache – die online jederzeit abgerufen werden können. (Angebote, die tranceerzeugende Techniken oder psychodelische Effekte nutzen, würde ich selbst aus dem Spektrum Meditation eigentlich eher ausschließen wollen.) 
Dazu gibt es dann noch mehr oder weniger bezahlbare CD-Sammlungen zu bestimmten Themenbereichen und Lebensfragen, die wie Ratgeber daherkommen, Anregungen und Lösungsvorschläge geben, Hintergrundwissen liefern und im Anschluss eine meditative Phase zur Verarbeitung anbieten.
Da gibt es zum Beispiel mehrere „21 Tage“-Editionen, die jeweils einen kompletten themenbezogenen Kurs bereitstellen. 
Wenn ich selbst meditiere, bevorzuge ich Stille oder bestenfalls Anleitungen, die ohne viel Brimborium, Musik und Rhythmus arbeiten, weil sie mir mehr Freiheit zugestehen und wenig Inhalte vorgeben. 

Im Hinblick auf die angekündigten Online-Seminare wurde ich von Kolleg(inn)en gefragt, was ich davon hielte, z.B. ob eine online Zeremonie nicht so etwas wie einer Onlinetaufe gleichkäme, oder ob solche Online-Massenveranstaltungen dem Anliegen, Meditation der breiten Bevölkerung zugänglich zu machen, nicht eher inflationären Schaden zufügen könnten.

Mein erster Impuls hierzu:
Wenn ein Schüler die Entscheidung trifft, sein persönliches Urklangmantra bekommen zu wollen, könnte dies ein großer Schritt vorwärts in eine neue Qualität darstellen. 
Wie mein geliebter Lehrer Dr. David Simon, Mitbegründer des Chopra Center, immer mit Nachdruck darauf hinwies, hat jeder Schüler das Recht, sich der verantwortlichen Anleitung durch einen erfahrenen und einfühlsamen Profi anzuvertrauen, der ihn individuell betreuen und aufgrund seines detaillierten Wissens und seiner therapeutischen Erfahrungen sicher durch den Prozess führen kann.
Bei der Verleihung des Urklangmantras geht es zwar in erster Linie darum, sich durch das Mantra auf den individuellen Übergang zwischen dem Nichtmanifesten und dem Manifesten – wie ihn die Geburt darstellte – zurückzubesinnen, das Mantra gewissermaßen auch als Anker an diesen Anknüpfungspunkt verwenden zu lernen. Gerade deshalb kann die Zeremonie als Nebenwirkung auch mehr oder weniger subtile Rebirthingerfahrungen mit sich bringen, wie jeder von meinen erfahreneren Lehrerkolleg(inn)en zustimmen würde. 
Das führt nicht notwendigerweise zu einem sofortigen Reset in Form eines dramatischen auto-reorganisatorischen Veränderungsprozesses, aber es kann dabei unterstützen, Erinnerungen an längst vergessene Traumata zu provozieren, die dann respektvoll willkommengeheißen, akzeptiert und geheilt werden können, wenn sie an die Oberfläche kommen.

Deshalb wurden wir Ausbilder gründlich darin unterrichtet, wie man im Raum- Zeit-Kontinuum einen Bereich schaffen kann, der geeignet ist, die Unterrichtung des persönlichen Mantras zu behüten und zu beschützen, und ich nehme mal an, dass die sichere und freundliche Atmosphäre einer live stattfindenden Mantra-Verleihungszeremonie nicht ersetzt werden kann, nicht einmal durch eine völlig personalisierte Hochqualitätsskypesitzung, die ich selbst nur in Notfällen anbiete, um eine weite räumliche Distanz zu überbrücken, wenn es keine sichere Reisemöglichkeit gibt. (Nur wenige haben bisher diese Möglichkeit für persönlichen Einzelunterricht genutzt, aber am Ende dann doch bevorzugt, ihr Mantra live zu erhalten.) 
Die Zeremonie des Mantra-Gebens respektive –Bekommens ist nicht nur ein interaktiver Prozess zwischen Schüler und Lehrer, sondern eingebunden in weit mehr universelle Aspekte und Dimensionen. 
Darum beziehen wir Lehrer(innen) uns auf die Aitaraya Upanishad während wir zu Beginn der Zeremonie um Führung und Schutz bitten, in dem wir das Shanti Mantra rezitieren, bevor wir den individuellen Urklang und dessen richtige Verwendung unterrichten. 

Mein zweiter Impuls ist:
Lasst uns dem globalen Veränderungsprozess trauen, der definitiv schon eingesetzt hat, uns durch beeindruckend abenteuerliche Aufgaben (und zeitweilig Angst und Abscheu provozierende Situationen) vor sich her treibt, und der letztlich nur in einem Bewusstseinszustand des Einsseins verstanden und bewältigt werden kann. 
Deepak Chopra hat es uns vorgemacht, wie man sogar die Territorien von Establishment und Reichtum erschließen kann, hat auf diese Weise großzügig die Saat der Integration verteilt, und so beinahe alle nationalen und sozialen Grenzen überschritten. 
Mein lieber Freund David- Davidji -Greenspan hat oftmals Buddha mit den Worten zitiert: 
„Wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Lehrer!“ 
Darauf vertraue ich selbst sehr, weil es so oft schon für mich und mein Leben zutraf und ich traue mich deshalb, meinen Kolleg(inn)en zu antworten:
Schüler, die dafür bereit sind werden diese neue Möglichkeit als großartige Gelegenheit empfinden. Diejenigen, die mehr persönliche Begleitung bevorzugen, werden mit der Lehrerin oder dem Lehrer in seiner Nähe Verbindung aufnehmen
Lasst uns mit Freude den erhellenden Unterricht von Deepak Chopra, Roger Gabriel, and Sarah Harvey entgegensehen. während wir an den Stellen präsent bleiben, an denen wir gerade sind und unsere Unterstützung dort anbieten, wo sie erwünscht und gebraucht wird. 
Was denkt ihr? 
Namasté meine Freunde! 
Liebe und Frieden!
Thomas Piruzgar

Sonntag, 22. Februar 2015

Friedensmeditation

Zeit für eine Friedensmeditation: 

Wir beginnen jeden Sonntag um 07:00 CEST/MESZ und meditieren
gemeinsam bis 07:30 CEST. Das tun wir jetzt jeden Sonntag, egal wo auf dieser Welt und egal mit welcher Methode.

In dieser Woche werde ich jede meiner täglichen Meditationen dem inneren und äußeren Frieden widmen. Freu mich, wenn Ihr weiterhin mitmacht. 

Lasst es Frieden sein auf Erden. 


It's about time for a Peace Meditation: 


We'll  meditate every Sunday,

at 07:00 CET and meditate together until 07:30 CEST. We'll repeat this every Sunday , 
I'll be happy for everyone taking part in it, no matter where on this planet nor
by which method. This week, I will dedicate all my daily meditations to inner and outer peace. Happy if You all join in. 


Let there be Peace in the world. 





Das Bild ist von Christine Wittler. Danke Christine!
The picture is by Christine Wittler. Thank You Christine!

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Einfache kleine Meditationsanleitung:

Wenn Ihr heute früh 15 Minuten zum Meditieren aufbringen könnt, versucht vielleicht Folgendes:
Setzt Euch gemütlich hin und schließt die Augen.
Nehmt Euch je 1 Minute Zeit, für die 3 Seelenfragen, um Euch auf die Meditation einzustimmen.
  1. Wer bin ich? 
  2. Was wünsche ich mir wirklich? 
  3. Was ist meine Lebensaufgabe? 
Erwartet keine Antworten auf die Fragen. Stellt einfach die Frage und lasst sie dann los. 
Atmet nochmal tief ein und wieder aus, während Ihr die Fragen und mögliche Antworten loslasst. 
Wenn Ihr noch kein eigenes Mantra (~~> Urkangmantra) habt folgt in der nächsten Phase diesem SOHAM-Mantra
  • "SO" beim Einatmen und 
  • "HAM" beim Ausatmen 
Nicht beschleunigen oder verlangsamen, nur Eurem Atem folgen. 
Wenn Ihr merkt, dass Ihr Gedanken, Wahrnehmungen oder Erwartungen habt, so kehrt einfach mit Eurer Aufmerksamkeit zurück zu Eurem Mantra.
Nach 10 Minuten hört Ihr auf Euer Mantra zu wiederholen. Nehmt Euch noch 3 Minuten Zeit mit geschlossenen Augen still dazusitzen. 
Wenn Ihr danach die Augen wieder geöffnet habt, nehmt Euch noch einen Moment Zeit, Euch langsam etwas zu bewegen, etwas zu räkeln und zu strecken, bevor Ihr aufsteht und Eure Aktivitäten beginnt.
Viel Spaß bei der Meditation.



Nun wünsche ich Euch einen phantastischen Tag und ein wunderbares Wochenende :) 
Namasté ! 

Ich freue mich, wenn Ihr kurz kommentiert oder zwitschert, wie es Euch bei der Übung ergangen ist & ob Ihr die Wirkungen tagsüber noch wahrnehmen konntet.

Falls Ihr Fragen dazu habt und Eure Meditationserfahrung vertiefen möchtet, könnt Ihr Euch jederzeit an mich wenden. ~~~> http://www.meditation.topmanagement.org

Mittwoch, 31. Juli 2013

MOKSHA

Ein Sutra ist eine alte, tiefe Lebensweisheit, deren Inhalt in einer prägnanten Formulierung zusammengefasst oder sogar in einem Wort als Kern oder Samenkorn komprimiert, schon seit tausenden von Jahren im Sanskrit tradiert und dadurch interkulturell archetypisch verankert ist.
Das Wort MOKSHA (sprich: mokscha) ist ein solches Sutra.




Darin schwingen die Bedeutungen Freiheit, Befreiung oder Loslösung mit. Das Sutra wird seit tausenden von Jahren von Millionen von Menschen verwendet, um Anspannung und belastende Situationen in einen höheren Zustand des Bewusstseins zu transformieren.
Immer wenn Sie sich gestresst, ängstlich oder aus dem Gleichgewicht oder aus der Bahn geworfen fühlen, stellen Sie sich einfach vor, dass Sie als reines, unbegrenztes Bewusstsein, frei davon sind.
In einer angenehmen Sitzposition schließen Sie die Augen und wiederholen lautlos für sich einige Male die Worte: "Moksha. Ich bin emotional frei." Tun Sie dies einige Minuten lang und lassen das Sutra tief in sich nachhallen.
Diese Sutra-Meditation ist eine wirkungsvolle Methode, Ihren Wünschen und Absichten Raum zu geben und sie mit Leichtigkeit zu entfalten. Persönlich kombiniere ich Sutras gelegentlich mit meiner täglichen Meditationsroutine und nutze das jeweilige Sutra unmittelbar davor oder im Anschluss.
Wenn Sie mehr über den täglichen Umgang der Weisheit von Sutras erfahren möchten, sprechen Sie mich darauf an.

Sonntag, 9. Juni 2013

Das Menschsein ist ein Gasthaus

Der Sufi-Dichter Rumi schreibt:
"Das menschliche Dasein ist ein Gästehaus.
An jedem Morgen eine neue Ankunft:
Eine Freude, eine Depression, eine Gemeinheit.
Irgendein momentanes Aufmerksamwerden kommt als ein unerwarteter Besucher.
Heiße sie alle willkommen und unterhalte sie alle, selbst wenn sie ein Heer von Sorgen sind, welches gewaltsam Dein Haus von seiner Einrichtung leerfegt.
Dennoch behandle jeden Gast ehrenvoll. Er mag Dich vielleicht nur reinigen und vorbereiten für neue Wonne.
Der finstere Gedanke, die Scham, die Bosheit, empfange sie lachend am Eingang, und bitte sie herein. Sei dankbar für wen auch immer der kommt, denn jeder einzelne ist Dir als Wegweiser aus dem Jenseits gesandt. "



Das Zitat kam mir heute in den Sinn, als ich von dem Leid und Ungemach der vielen Hochwasseropfer las, von meiner tapferen Cousine erfuhr, die sich seit einigen Wochen auf ein Weiterleben mit ihrem Krebs einstellt, und als ich an den Schutzengel dachte, der meiner Tochter vorgestern bei einem Sturz vom Trampolin zu einer relativ sanften Landung verhalf.
Rumis Haltung kann gleichzeitig Trost und Befreiung sein. Selbst hat mir diese Sichtweise immer wieder geholfen, eine Angst, eine Sorge oder eine schwierige Lage zu überstehen, Lebensfreude zu bewahren und damit ansteckend zu sein.
Mein Freund Davidji verwendet das Zitat (in Englisch) als Einleitung zu seiner Heilmeditation, die in seinem Kompendium "Guided Meditations - Fill what's Empty, empty what's Full" enthalten ist.



Sehr passend, finde ich.
Welche Wirkung hat diese Sichtweise von Rumi auf Euch?
Ist unsere menschliche Daseinsform ein Gasthaus, in dem Ihr als Gastgeber das ganze Leben willkommen heißen könnt?
Gefällt Euch die Metapher?
Was sind Eure Gedanken und Gefühle dazu?

Mittwoch, 12. September 2012

Zen am Strand

Vor einiger Zeit saß ich am Strand und ich machte diese Skulpturen aus Sand.  Ein paar Spaziergänger kamen vorbei. Die Erwachsenen gingen weiter. Nur die Kinder blieben eine Weile stehen und bemerkten etwas Besonderes. Ein kleiner Junge sprach mich lachend an: "Wie machst Du das denn? Das ist doch nicht möglich! Wer bist Du?"
Ich lächelte ihm zu und sagte: "Ein Zauberer? ... 

Nein, das ist überhaupt keine Zauberei. Das was Du da siehst, kannst Du selbst tun. Es ist ganz normal. 



Alles was Du schaffst, besteht aus Gedanken, die Teilchen darüber informieren, wie sie sich zu verhalten haben.  Probiere es selbst! Es ist ganz einfach!"
... 

"Aber meine Mutter wird es nicht glauben, wenn ich ihr erzähle, was ich eben gelernt habe!"

Freitag, 24. August 2012

Schluss mit den Mythen der Meditation

Wenn Schüler über ihre Meditationserfahrung sprechen, dann schildern sie Anfängern oft ihre Erlebnisse in den buntesten Farben.
Sicher, es ist angenehm, sich an einem schönen Ort und in einer guten Atmosphäre in die Meditation zu versenken; und im Übergang auf der Reise hinein in die ( - oder wieder heraus aus der - ) Versenkung mag das eine oder andere intensive Erleben ein Geschenk sein.



Freuen Sie sich darüber und behalten Sie diese Geschenke für sich, denn allzu leicht verunsichern diese Geschichten (die ja eigentlich Ihre Freunde motivieren sollen) einen Meditationsneuling, der daraus Erwartungen, Leistungsdruck und vielleicht sogar Misserfolgserlebnisse ableiten wird, wenn er selbst keine "Trompeten von Jerecho, hochgeistige Verzückung oder Farbenfeuerwerke" berichten kann.
Und zudem zeigt alles Erleben bei einer Meditation zugleich an, dass man sich momentan noch nicht oder schon nicht mehr in der Meditation befindet.
Wem es wiederfährt, in die Lücke zwischen den Gedanken zu gleiten, der transzendiert aus dem Raumzeitkontinuum in eine andere Dimension. Was es dort bestenfalls zu erfahren gibt, ist Zeitlosigkeit und die ewige Stille, einen Anschluss an die ewige Weisheit, an das, was keinen Anfang und kein Ende hat. Selbst Erkenntnis ist im Zustand der Meditation nicht erkennbar (... und das ist anscheinend noch so ein unauflöslicher Widerspruch ? Ein Kōan also? Nein, nicht wirklich, denn ...), was eigentlich in der Meditation geschieht ist genauso wenig beschreibbar wie das Göttliche selbst.
Um etwas zu erleben und es sprachlich erfassbar zu machen, brauchen wir sowohl Raum als auch Zeit. Folglich kommt eine Erkenntnis irgendwann nach der Meditation zum Vorschein, eventuell dringt sie uns erst in Form einer Veränderung, durch eine andere Art der Wahrnehmung oder durch einen Prozess ins Bewusstsein.
Zwar kann ich im Vorfeld einer Meditation zum Beispiel die drei Seelenfragen formulieren, um mich auf die eigentliche Meditation einzustimmen (... und das ist eine gute Methode!). Meditation an sich ist jedoch ziellos und verfolgt keinerlei Sinn.
Dennoch werden sich möglicherweise ...
  • Ihr Bewusstsein und Ihre Wahrnehmung erweitern, vermutlich werden Sie 
  • Stress abbauen, vielleicht sogar 
  • innerliche und äußerliche Heilungserfahrungen machen, 
  • Ihre Beziehungen verbessern, 
  • spontan einige Wünsche erfüllt bekommen, 
... oder auch nicht?
Allen Neulingen der Meditation sei also ans Herz gelegt:
Meditation hat nichts Spektakuläres und ihr einziges Ziel ist: 
Zu meditieren :) 
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen heute viel Freude mit dem Meditieren.
Namasté!